Alltag
Fundraising-Community mit politischer Nebenwirkung
Spannende Idee, die ich gerade bei TechCrunch gelesen habe, ganz im Gegensatz zu behaupteten Grenzen von User Generated Content in der Politik:
In der Quintessenz (so wie ich das verstanden habe) können sich auf change.org Einzelleute zusammentun, und Spenden für ein bestimmtes Thema sammeln. Dabei muß aber nicht festgelegt sein, wer der Empfänger ist, vielmehr können die Mitglieder (einer Gruppe?) angeben, bei wem sie die Spende im Sinne des Gruppenziels am besten aufgehoben sehen. Am Monatsende wird das gesammelte Geld entsprechend verteilt (z.B. an die Top 3 für das Thema).
Change.org has effectively turned each “Change” group into a political action committee (PAC) by adding a database of politician profiles and some extra features to the “Change” groups. Now each group has the power to pool together a pot of money to donate to relevant charities or political candidates, as well as the power to lobby your representatives.
Spannend wird es da, wo man nicht eigenes Geld einsetzen muß, sondern selber zum Fundraiser wird. Hier gibt es Web 2.0-typisch nurmehr Ruhm und Ehre zu gewinnen, aber das ist doch auch schon was.
Was hierzulande wohl weniger interessant ist sind “bedingte” Spenden, beispielsweise wenn ein bestimmter Kandidat auch Kandidat wird (in den USA nach den Primaries …).
If the money is raised for a political candidate, that candidate will get a check for the amount and their opponent will get slapped with a novelty check for the negative amount, just to let the competition know you mean business. Donations can also be conditional, such as donations to whoever wins the Democratic or Republican primary. Change.org will distribute the money when a winner is determined.
Abzuwarten, was sich hierzulande in diese Richtung bewegt - vielleicht schafft man es auch hier, den Bürger über Diskursplattformen hinaus einzubinden. Mit Geld im Spiel steigt zwar die Einstiegshürde, aber eben auch die Sichtbarkeit eines Ergebnisses sowie sicher auch die Wahrnehmung der Meinung des Online-Pöbels der aggregierten Online-Masse.
Tags dieses Eintrags:
Fundraising | Politik | Online | Politics | Web 2.0 | Spende | Donation | User Generated Content
2 Kommentare zu “Fundraising-Community mit politischer Nebenwirkung”
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24. Mai 2007 10:31
Ich finde die Idee überaus spannend. Wollen wir das zusammen auf deutsch aufziehen? Mir fällt dazu ein (englischer) Text meines favourite soul singers Curtis Mayfield ein:
We’re Over 20 Million Strong
And It Wouldn’t Take Long
To Save The Ghetto Child,
If We’d Get Off Our Ass,
$10 A Man Yearly
Think Awhile
20 Million Times 10 Yearly
Would Surely Then Set Our Brothers Free
What Congregation With Better Relations
Would Demand More Respect From Society…
24. Mai 2007 10:34
Wir können das gerne mal angehen.