Out-Source statt Open-Source

Habe gerade diesen Artikel zu Akkordarbeit im Webgelesen und aufgeregt angeregt durch diesen Beitrag frage ich mich, ob man nicht, statt über die neue Software-Ausstattung in Berlin zu diskutieren (ist ja schon ein alter Hut), gleich komplett viele Tätigkeiten gerade der öffentlichen Hand auf Plattformen wie “Mechanical Turk” auslagert.
Spart die Querelen mit dem Betriebsrat (nein, nicht so richtig, ich weiß), und es gibt jeder Tätigkeit einen tatsächlichen Wert. Somit kann ich mich selber einbuchen und Aufgaben übernehmen, oder mich in die Sonne legen wenn ich mal keine Lust und / oder genügend erarbeitet haben.

Hilft dem Haushalt, fördert die Entbürokratisierung und zugleich wird die Bereithaltung einer breiten Infrastruktur in Berliner Amtszimmern überflüssig. Super-Sache! Selbst die Frage der Mindestlöhne fällt weg, da man wieder pro Stück bzw. leistungsbezogen bezahlt wird.
Da kann sicher jeder (außer vielleicht der BASG) was Gutes dran finden.

Gibt es bessere Ideen?

One thought on “Out-Source statt Open-Source

  1. Was mir bei nahezu allen (vermeintlichen) Liberalen auffällt, wenn Sie für eine Auslagerung von Tätigkeiten aufgrund leerer Staatskassen argumentieren, ist, daß wohl eine der Hauptursachen für die Lage der Welt ausblenden: die Anhäufung privater Vermögen (Marx nannte es Akkumulation des Kapitals), welche natürlich Auswirkungen auf den Wirtschaftskreislauf an sich hat. Das Geld wird scheinbar weniger, manche sagen, es sei ganz alle. Soviel zum Haushalt als Argument.

    Ansonsten spricht sicher nicht dagegen, eine leistungsorientiertere Bezahlung anzuregen. Ich denke dabei aber eher an zusätzliche Anreize, nicht an pauschale Lohnsenkungen. Denn: jeder soll nach seinen Möglicheiten arbeiten können – und trotzdem davon leben.

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